Kranken-Versicherungsvergleich

 

Arbeitslosigkeit und Krankenversicherung

Die Krankenversicherung spielt auch bei Arbeitslosen eine wichtige Rolle. Lesen Sie in folgendem Beitrag mehr über die genaue Vorgehensweise bei Arbeitslosigkeit.

Wer arbeitslos wird, muss sich auch über die bestehende Krankenversicherung Gedanken machen. Die Versicherungspflicht durch den Gesetzgeber greift nun, allerdings kann man sich unter bestimmten Bedingungen von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien.

1. Ich musste mich arbeitslos melden- was passiert nun mit meiner Krankenversicherung?

Wer schon zuvor gesetzlich versichert war, bleibt es grundsätzlich auch weiterhin. Die Krankenkasse ist auch weiterhin versicherungspflichtig. Der Wechsel zu einer anderen gesetzlichen Kasse ist auch möglich. Die Versicherungsbeiträge werden während der Arbeitslosigkeit von Bundesagentur für Arbeit übernommen (ausgenommen sind eventuelle Zusatzbeiträge).
Wer von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreit sein möchte, muss dies innerhalb von drei Monaten ab Beginn der Versicherungspflicht beantragen. Folgende Vorraussetzungen müssen dazu erfüllt sein:

  • Man muss zuvor mind. fünf Jahre ununterbrochen bei einer privaten Krankenversicherung versichert gewesen sein.
  • Der Versicherungsschutz durch eine PKV ist bestehend und weiterhin gewährt unter den entsprechenden Vertagsleistungen für Arbeitslosengeld-/Sozialhilfeempfänger.
  • Die Befreiung muss innerhalb von drei Monaten bei der Krankenkasse beantragt werden. Diese Befreiung ist nicht widerrufbar und muss bei neu eintretender Arbeitslosigkeit erneut beantragt werden!

Die Befreiung beginnt mit der Krankenversicherungspflicht, sie ist auch für die soziale Pflegeversicherung wirksam. Die gesetzliche Pflichtmitgliedschaft ist bei einem Ende der Arbeitslosigkeit nicht mehr gegeben, man kann nun freiwillig weiterhin gesetzlich versichert bleiben oder sich privatversichern lassen (Austritt innerhalb von drei Monaten). Die Versicherung muss schriftlich über die veränderte Situation informiert werden.

Ist man privatversichert und verliert seine Arbeit, steht es der Person (bei der Beziehung von Arbeitslosengeld I)
frei, weiterhin privatversichert zu bleiben oder in eine gesetzliche KV einzutreten, dies gilt aber nur bis zum 55. Lebensjahr. Personen die von Anbeginn der Arbeitsverlustes Arbeitslosengelg II (Hartz IV) beziehen verbleiben meist in der privaten Versicherung. Bleibt man in der PKV, wird man meist in den Basistarif (zurück)gestuft.

2. Arbeitslosenkredit ohne Einkommen

Zur Deckung von Beitragsschulden kann oft ein Arbeitslosenkredit hilfreich sein, wobei es schwierig ist einen solchen zubekommen, der dann zu meist, wegen des hohen risikos für die Bank, auch teurer als ein normaler Kredit ist. Einen Arbeitslosenkredit ohne Einkommen erhalten kann, wer einige Sicherheiten vorweisen kann, ein Bürge mit guter Bonität kann dabei sehr hilfreich sein. Trotzdem wird man kaum bei einer große Bank Chancen haben, mit Ausnahme der Bank, wo man bereits ein Konto führt. Die besten Kreditzinsen finden sich aber zumeist bei Onilne- Kreditanbietern. Man sollte unbedingt mehrere Angebote vergleichen und auf Seriösität des Unternehmens achten. Anbieter die Schufafreie Kredite anbieten haben meist ungünstige Konditionen. Vergleichen sollte man ganz besonders die Angabe der effektiven Jahreszins zwischen den verschiedenen Angeboten, dieser zeigt nämlich die anfallenden Gesamtzinsen pro Jahr an. Bevor ein Vertrag unterschrieben wird, sollte man immer die Vertragsbedingungen genau durchlesen, so erspart man sich unnötige Schwierigkeiten.

Dieser Beitrag wurde am Donnerstag, 14. Juni 2012 um 12:11 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie KV-Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen.

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